In der Formel des Erlösers:
das Heil kommt von den Juden
(Nietzsche)
t
das frühe Christentum

Wittgenstein schrieb

Das alte Testament gesehen als der Körper ohne Kopf; das neue Testament: der Kopf; die Briefe de Apostel: die Krone auf dem Haupt.

Wenn ich an die Judenbibel denke, das alte Testament allein, möchte ich sagen: diesem Körper fehlt (nocht) der Kopf. Diesen Problemen fehlt die Lösung. Diesen Hoffnungen die Erfüllung. Aber ich denke mir nicht notwendigerweise einem Kopf mit einer Krone.





Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.

Die Bibel (Martin Luther)

DAS FÜNFTE BUCH MOSE (DEUTERONOMIUM)

(18 Kapitel: 18)

Und der HERR sprach :
Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.
Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.

DER BRIEF DES PAULUS AN DIE RÖMER



GOTTES WEG MIT ISRAEL



(Kapitel 9-11)

Israels Gotteskindschaft


9. Kapitel

GOTTES WEG MIT ISRAEL

(Kapitel 9-11)

Israels Gotteskindschaft

  • [9.1] Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im heiligen Geist,
  • [9.2] daß ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen habe.
  • [9.3] Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch,
  • [9.4] die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen,
  • [9.5] denen auch die Väter gehören, und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.
    [Note: Die Kinder der Verheißung als das wahre Israel]
  • [9.6] Aber ich sage damit nicht, daß Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen;
  • [9.7] auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern nur "was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden" (1. Mose 21,12),
  • [9.8] das heißt: nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die Kinder der Verheißung werden als seine Nachkommenschaft anerkannt.
  • [9.9] Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht (1. Mose 18,10): "Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben."
  • [9.10] Aber nicht allein hier ist es so, sondern auch bei Rebekka, die von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger wurde.
  • [9.11] Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, damit der Ratschluß Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl -
  • [9.12] nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden -, zu ihr gesagt: "Der Ältere soll dienstbar werden dem JÜngeren" (1. Mose 25,23),
  • [9.13] wie geschrieben steht (Maleachi 1,2.3): "Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt."
    [Note: Gottes freie Gnadenwahl]
  • [9.14] Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
  • [9.15] Denn er spricht zu Mose (2. Mose 33,19): "Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich."
  • [9.16] So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
  • [9.17] Denn die Schrift sagt zum Pharao (2. Mose 9,16): "Eben dazu habe ich dich erweckt, damit ich an dir meine Macht erweise und damit mein Name auf der ganzen Erde verkündigt werde."
  • [9.18] So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will.
  • [9.19] Nun sagst du zu mir: Warum beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen?
  • [9.20] Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so?
  • [9.21] Hat nicht ein Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?a
  • [9.22] Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, die zum Verderben bestimmt waren,
  • [9.23] damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit.
  • [9.24] Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.
  • [9.25] Wie er denn auch durch Hosea spricht (Hosea 2,25; 2,1): "Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war, und meine Geliebte, die nicht meine Geliebte war." "
  • [9.26] Und es soll geschehen: Anstatt daß zu ihnen gesagt wurde: ,Ihr seid nicht mein Volk', sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden."
  • [9.27] Jesaja aber ruft aus über Israel (Jesaja 10,22.23): "Wenn die Zahl der Israeliten wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur ein Rest gerettet werden;
  • [9.28] denn der Herr wird sein Wort, indem er vollendet und scheidet, ausrichten auf Erden."
  • [9.29] Und wie Jesaja vorausgesagt hat (Jesaja 1,9): "Wenn uns nicht der Herr Zebaoth Nachkommen übriggelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und wie Gomorra."
    [Note: Gesetzesgerechtigkeit und Glaubensgerechtigkeit]
  • [9.30] Was sollen wir nun hierzu sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht nach der Gerechtigkeit trachteten, haben die Gerechtigkeit erlangt; ich rede aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
  • [9.31] Israel aber hat nach dem Gesetz der Gerechtigkeit getrachtet und hat es doch nicht erreicht.
  • [9.32] Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus dem Glauben sucht, sondern als komme sie aus den Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes,
  • [9.33] wie geschrieben steht (Jesaja 8,14; 28,16): "Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden."


    10. Kapitel

  • [10.1] Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist, und ich flehe auch zu Gott für sie, daß sie gerettet werden.
  • [10.2] Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht.
  • [10.3] Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan.
  • [10.4] Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
  • [10.5] Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt (3. Mose 18,5): "Der Mensch, der das tut, wird dadurch leben."
  • [10.6] Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5. Mose 30,11-14): "Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?" - nämlich um Christus herabzuholen -
  • [10.7] oder: "Wer will hinab in die Tiefe fahren?" - nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen -,
  • [10.8] sondern was sagt sie? "Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen." Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
  • [10.9] Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
  • [10.10] Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.
  • [10.11] Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): "Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden."
  • [10.12] Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.
  • [10.13] Denn "wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden" (Joel 3,5).
    [Note: Israel hat keine Entschuldigung]
  • [10.14] Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?
  • [10.15] Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): "Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!"
  • [10.16] Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): "Herr, wer glaubt unserm Predigen? "
  • [10.17] So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
  • [10.18] Ich frage aber: Haben sie es nicht gehört? Doch, es ist ja "in alle Lande ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt" (Psalm 19,5).
  • [10.19] Ich frage aber: Hat es Israel nicht verstanden? Als erster spricht Mose (5. Mose 32,21): "Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; und über ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen."
  • [10.20] Jesaja aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): "Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, und erschien denen, die nicht nach mir fragten."a
  • [10.21] Zu Israel aber spricht er (Jesaja 65,2): "Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach dem Volk, das sich nichts sagen läßt und widerspricht."


    11. Kapitel

    Nicht ganz Israel ist verstockt

  • [11.1] So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
  • [11.2] Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat. Oder wißt ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er vor Gott tritt gegen Israel und spricht (1. Könige 19,10): "
  • [11.3] Herr, sie haben deine Propheten getötet und haben deine Altäre zerbrochen, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben"?
  • [11.4] Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? (1. Könige 19,18): "Ich habe mir übriggelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal."
  • [11.5] So geht es auch jetzt zu dieser Zeit, daß einige übriggeblieben sind nach der Wahl der Gnade.
  • [11.6] Ist's aber aus Gnade, so ist's nicht aus Verdienst der Werke; sonst wäre Gnade nicht Gnade.
  • [11.7] Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auserwählten aber haben es erlangt. Die andern sind verstockt,
  • [11.8] wie geschrieben steht (Jesaja 29,10): "Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, daß sie nicht sehen, und Ohren, daß sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag."
  • [11.9] Und David spricht (Psalm 69,23.24): "Laß ihren Tisch zur Falle werden und zu einer Schlinge und ihnen zum Anstoß und zur Vergeltung.
  • [11.10] Ihre Augen sollen finster werden, daß sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit."
    [Note: Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel]
  • [11.11] So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte.
  • [11.12] Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wieviel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird.
  • [11.13] Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt,
  • [11.14] ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte.
  • [11.15] Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten!
  • [11.16] Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.
    [Note: Warnung an die Heidenchristen vor Überheblichkeit]
  • [11.17] Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums,
  • [11.18] so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, daß nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
  • [11.19] Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
  • [11.20] Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich!a
  • [11.21] Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen.
  • [11.22] Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden.
  • [11.23] Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen.
  • [11.24] Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.
    [Note: Israels endliche Errettung]
  • [11.25] Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
  • [11.26] und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): "Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
  • [11.27] Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde."
  • [11.28] Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.
  • [11.29] Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
  • [11.30] Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,* *Luther übersetzte in Vers 30-32 "ungehorsam sein" bzw. "Ungehorsam" mit "nicht glauben" bzw. "Unglaube".
  • [11.31] so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen.
  • [11.32] Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.
    [Note: Lobpreis der Wunderwege Gottes]
  • [11.33] O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!
  • [11.34] Denn "wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?" (Jesaja 40,13)
  • [11.35] Oder "wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß Gott es ihm vergelten müßte?" (Hiob 41,3)
  • [11.36] Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.



  • Blessed be the Name
    baruch ha-Shem

    King James

    A Scholar of Jewish History Praises Martin Luther

    Gabriel Sivan on Luther's Bible
    The Bible and Civilization, 1973, by Gabriel Sivan.

    An achievement of profound significance on the continent was the German Bible of Martin Luther. Die gantze Heilige Schrifft Deudsch (Wittenberg, 1534). This work, paradoxically enough, made the New High German dialect of the Catholic South the accepted vehicle for Protestant theology, preaching, and worship. Heine called "this old book" the German language's "fountain of rejuvenation" and pointed out that "all expressions and idioms to be found in the Lutheran Bible are German. The writer must go on using them ..."

    Nietzsche, who preferred the Old Testament to the New, declared that, "compared with Luther's Bible, almost everything else is merely 'literature' -- something which has not grown in Germany, and therefore has not taken and does not take root in German hearts, as the Bible has done" (Jenseits von Gut und Böse, 1886).

    The Bible and Civilization, (p81)
    The sense of outrage and anxiety that welled up in the cry of the Prophets was to inspire much of Judaism's legal code and many attitudes and institutions developed within Christianity and Islam. One commentator notes: "All modern social legislation is an outcome of the prophetic spirit, and the spirit of these Hebrew teachers will continue to urge nations to ever fresh reforms." Hermann Gunkel, Was bleibt vom Alten Testament, 1916.

    Heinrich Heine called Luther's Bible (1534) "the fountain of rejuvenation" of the German language. He praised "this old book" of Semitic origins in lyrical style: "Sunrise, sunset, promise and fulfillment, birth and death, the whole human drama, everything is in this book . . . It is the Book of Books, Biblia."